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OttoJaag

29.4.1900 Guntmadingen, 31.7.1978 Zürich, ref., von Beringen, daselbst 1972 Ehrenbürger. Sohn des Otto, Bäckers, ab 1904 Nachtwächters und Tagelöhners, und der Lisette geb. Schwyn, Näherin. 1940 Elisabetha Schenk, Tochter des Johann Paul Heinrich, Technikers und Kaufmanns. 1907-15 Primar- und Sekundarschule Beringen (ab der 4. Klasse zu einem Bauern gegeben). 1915-21 Kantonsschule Schaffhausen. 1921-24 Primarlehrer in Beringen. 1924-29 Stud. der Naturwissenschaften in Genf. An der ETH Zürich 1929-32 Assistent am Institut für Allg. Botanik und Pflanzenphysiologie, 1932-52 Mitarbeiter am Institut für Spezielle Botanik, 1941 Titular-, 1945 ao. Prof. für Spezielle Botanik, 1963-70 o. Prof. für Hydrologie, Abwasserreinigung und Gewässerschutz. 1952-70 Direktor der Eidg. Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz. Ausgehend von Untersuchungen der Schweizer Seen (1940-45) lancierte J. eine beispiellose Aufklärungstätigkeit zum Gewässerschutz, u.a. in von ihm mitbegründeten schweiz. und internat. Vereinigungen. Dr. h.c. 1958 der Techn. Hochschule Stuttgart, 1971 der Hochschule St. Gallen.

Quellen und Literatur

  • ETH-BIB, Nachlass
  • StadtA Schaffhausen, Dok. mit Fotos und Briefen
  • R. Braun, D. Stickelberger, «Otto J., ein Leben für den Gewässerschutz», in Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik 36, 1982
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