de fr it

PaulStroehlin

10.9.1864 Genf, 4.3.1908 Les Eaux-Vives (heute Gem. Genf); von Genf. Sohn des Jean-Baptiste, Chefarzt der Chirurgie am Kantonsspital, und der Laure geb. Amiel. Neffe von Henri-Frédéric Amiel. 1894 Bertha Putzke. Gymnasium in Genf, 1882-88 Stud. der Geschichte und der Numismatik an den Univ. Berlin und Leipzig. Privatier und Münzhändler. Von 1889 bis zu seinem Tod war S. Präs. der Schweizerischen numismat. Gesellschaft sowie Gründer und Leiter der "Schweizerischen numismat. Rundschau", zu deren beider Weiterentwicklung er massgeblich beitrug. An der Landesausstellung von 1896 präsentierte er über 9'000 Münzen. Dem Genfer Münzkabinett überliess er an die 6'000 Münzen als Geschenk oder Leihgabe. S. war Freimaurer und schuf 1897 das Musée de la loge Union et Travail in Genf. Er gab die Monatsschrift "Journal des collectionneurs" heraus.

Quellen und Literatur

  • E. Demole, Notice nécrologique sur Paul-Frédéric-Charles S., 1908
  • M. Campagnolo, «Les années "genevoises" de la Société suisse de numismatique», in Gazette numismatique suisse 54, 2004, 96-102
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 10.9.1864 ✝︎ 4.3.1908

Zitiervorschlag

Campagnolo, Matteo: "Stroehlin, Paul", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.09.2011, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031443/2011-09-26/, konsultiert am 01.12.2021.