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Gottlieb HeinrichLegler

6.2.1823 Antwerpen, 4.3.1897 Glarus, reformiert, von Diesbach. Sohn des Thomas (->). 1851 Ursina Menga Laurer, Tochter des Alexander, Ratsherrn. Bis 1844 Ingenieursausbildung in Zürich und am Polytechnischen Institut in Wien. 1845-1863 Adjunkt des nebenamtlichen Linth-Ingenieurs, 1863-1897 Linth-Ingenieur. Gottlieb Heinrich Legler oblag der Ausbau des Linthwerks (u.a. Verlängerung des Escherkanals in den Walensee und Bau von Seitenkanälen). Autorität im schweizerischen Wasserbau; Gutachten unter anderem zur Regulierung von Boden-, Zürich- und Luganersee und für die Rhonewerke in Genf. 1855 Bauführer bei den Festungswerken St. Luzisteig. Autor kriegshistorischer Aufsätze. Zeichnerische Aufnahmen von archäologischen und kunsthistorischen Denkmälern der Kantone Glarus und St. Gallen. 1872-1897 Präsident des Glarner Kunstvereins.

Quellen und Literatur

  • LAG, Pläne, Lintharchiv
  • Schweiz. Bauztg. 29, 1897, Nr. 11, 78
  • H. Laupper, «Gottlieb Heinrich Legler», in Grosse Glarner, 1986, 221-225
  • D. L. Vischer, Wasserbauer und Hydrauliker der Schweiz, 2001, 72 f.
  • D. Speich, «Gottlieb Heinrich Legler», in Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik 82, 2006, 69-74
Weblinks
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Zitiervorschlag

Thomas Fuchs: "Legler, Gottlieb Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.12.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031502/2016-12-01/, konsultiert am 22.04.2024.