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HermannLiechty

1.3.1871 Mitlödi, 28.8.1952 Bern, reformiert, von Murten und Landiswil. Sohn des Franz Liechty und der Emma geborene Jenny. Lina Kunz, Tochter des Heinrich Kunz. Hermann Liechty arbeitete als Ingenieur für ausländische Lokomotivfabriken, die Jura-Simplon-Bahn und die Berner Strassenbahn. Bei Letzterer war er technischer Leiter des Dampf- und Druckluftbetriebs. Für den Unternehmer Carl Roman Abt richtete Liechty Zahnradbahnen ein und leitete bei der Südostbahn den Fahr- und Werkstättendienst. Anschliessend wendete er seine Erfindungen zur Entwicklung von Fahr- und Triebgestellen an: Er entwarf eine kurvenbewegliche Lokomotive mit zwei Triebgestellen und einem Zwischengestell sowie Lokomotiven für grosse Fahrgeschwindigkeiten. Liechty war 1915-1936 im Verwaltungsrat sowie technischer Experte der Rorschach-Heiden-Bergbahn. 1918 betätigte er sich als Konsul für Luxemburg in Bern.

Quellen und Literatur

  • Liechty, Hermann: Die Lokomotive für grosse Fahrgeschwindigkeiten von H. Liechty und ihre Vorgeschichte, 1939.
  • Metzeltin, Günter H.: Die Lokomotive. Ein Lexikon ihrer Erfinder, Konstrukteure, Führer und Förderer, 1971.
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Zitiervorschlag

Müller-Grieshaber, Peter: "Liechty, Hermann", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 31.03.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031504/2021-03-31/, konsultiert am 24.01.2022.