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JeanLe Comte de la Croix

1500 Etaples (Picardie), 25.9.1572 Grandson, Ehrenbürger von Grandson. Sohn des Sébastien, Herrn von La Croix, und der Marie l'Ecuyère. 1533 Madeleine de Martignier, Tochter eines Ratsherrn von Grandson. Während des Stud. in Paris besuchte L. den Unterricht von Mathurin Cordier, Jacques Lefèvre d'Etaples und Guillaume Briçonnet (Kreis von Meaux) und geriet so in deren Einflussbereich. Ausserdem wurde er von Marguerite de Navarre protegiert. L. entschied sich sehr früh für die Reformation und kam 1532 in die Schweiz. 1532-54 war er Pfarrer in Grandson und einer der ersten und aktivsten Reformatoren der Waadt. 1536 nahm er an der Disputation von Lausanne teil. Zwischen 1532 und 1564 gewann er die ganze Vogtei Grandson für die Reformation, was ein verschollenes, in Ausschnitten von Abraham Ruchat veröffentlichtes Journal beschrieb. 1554-64 war er Pfarrer in Romainmôtier, dann bis 1567 wieder in Grandson. L. lehrte auch vorübergehend Hebräisch an der Akad. Lausanne und war der einzige Prof., der 1559 nicht demissionierte. Er war der Vorfahre von zwanzig im Waadtland und im Fürstbistum Basel aktiven Pfarrern.

Quellen und Literatur

  • J. Germiquet, «Clerus Rauraciae reformatus (1530-1885)», in Actes SJE, 1885-88, 99-107
  • H. Vuilleumier, Histoire de l'Eglise réformée du Pays de Vaud sous le régime bernois 1, 1927, v.a. 85-88, 561-563
  • Professeurs Académie Lausanne, 376 f.
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