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Rudolf EduardSchinz

22.4.1812 Zürich, 8.10.1855 Dirschau (heute Tczew, Polen), ref., von Zürich. Sohn des Heinrich, Regierungs- und Grossrats, eidg. Oberst-Kriegskommissars, und der Anna geb. Gessner. Bruder des Hermann (->). 1838 Louise Fortunée Clementine Tremplier, aus Mâcon (Burgund), Schwägerin des Leonhard Zeugheer. Stud. an der Ecole polytechnique in Paris, Ingenieur in Zürich, Paris und Colmar. 1834 regte S. durch Publikationen den Bau einer zweiten Limmatbrücke in Zürich an. Er trat 1844 in preuss. Dienste und war bis 1849 als Ingenieur am Bau der Köln-Mindener-Eisenbahn und danach am Bau der Preuss. Ostbahn beteiligt. S. berechnete und konstruierte die ersten Eisenbrücken auf europ. Festland, die 1850-57 erbauten Gitterträgerbrücken über die Weichsel bei Dirschau und über die Nogat bei Marienburg (heute Malbork, Polen). Weiter erfand er ein Manometer für Lokomotiven.

Quellen und Literatur

  • P. Bissegger, «Etudiants suisses à l'Ecole polytechnique de Paris», in SZG 39, 1989, 115-151
  • Zeugin der Gesch.: die alte Weichselbrücke in Dirschau, 2004
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