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Max UlrichSchoop

10.4.1870 Frauenfeld, 29.2.1956 Zürich, reformiert, von Zürich und Dozwil. Sohn des Ulrich, Bildhauers und Zeichenlehrers an der Kunstgewerbeschule Zürich, und der Maria geborene Kunz. 1) 1898 Martha Bächler, 2) 1929 Frida Neininger. Lehre im Bereich Akkumulatorenbau bei der Maschinenfabrik Oerlikon, 1892-1895 Monteur elektrischer Anlagen in Russland, Studien am Eidgenössischen Polytechnikum Zürich, 1897-1899 in verschiedenen Unternehmen in München, Paris und Hirschwang (Niederösterreich) tätig. Max Ulrich Schoop entwickelte das Aluminiumschweissverfahren und in seinem Zürcher Laboratorium das nach ihm benannte Metallspritzverfahren, mit dem mittels Elektropistole schützende Überzüge mit korrosionsfesten Metallen erstellt werden. Ferner übersetzte er Werke von Leo Tolstoi und verfasste zahlreiche Publikationen. 1914 John-Scott-Medaille der Universität Philadelphia, 1925 Ehrendoktor der Technischen Hochschule Braunschweig.

Quellen und Literatur

  • Aus dem Leben eines schweizerischen Erfinders, 1956
  • Neue Zürcher Nachrichten, 10.4.1955
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 10.4.1870 ✝︎ 29.2.1956

Zitiervorschlag

Müller-Grieshaber, Peter: "Schoop, Max Ulrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.01.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031663/2020-01-16/, konsultiert am 07.03.2021.