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Louis deVallière

27.8.1868 Bex, 1.3.1952 Lignières (Gemeinde Saint-Saphorin Lavaux), reformiert, von Moudon. Sohn des Emile (->). Bruder des Paul (->). 1) 1896 France Eve Hauskley, Engländerin, 2) 1927 Simone de Houx, Französin. Schulen in Lausanne, dort Besuch der Ecole d'ingénieurs, 1892 Diplom als Bauingenieur. Nach einem Stage in Essen bei der Firma Krupp arbeitete Louis de Vallière in London. Zurück in Lausanne übernahm er das Büro seines Vaters. 1906-1913 baute er vier Schmalspurbahnen, 1914 diejenige der Linie der Compagnie du chemin de fer Aigle-Sépey-Les Diablerets (ASD). 1905 konstruierte er nach der sogenannten Melanbauweise, für die er um 1900 die Lizenz erhalten hatte, die Chauderonbrücke in Lausanne. 1913 baute er die gemischte Strassen- und Bahnbrücke Les Planches auf der Linie der ASD; mit einer freien Spannweite von 63,6 m war sie europaweit die längste mit dem System Melan gebaute Brücke. 1920 liess sich de Vallière in Paris nieder, wo er als Generaldirektor der Société industrielle de construction tätig war. 1947 kehrte er nach Lignières zurück. De Vallière amtierte 1901-1910 als liberaler Gemeinderat von Lausanne (Legislative), dann im Gemeinderat von Pully (Exekutive). Oberstleutnant.

Quellen und Literatur

  • ACV, Nachlass
  • A. Hahling, «Dans la vallée des Ormonts, un intéressant monument d'histoire technique», in RHV, 1990, 85-100
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Zitiervorschlag

Albert Hahling: "Vallière, Louis de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 14.01.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031697/2014-01-14/, konsultiert am 23.04.2024.