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AlbertVolkart

22.4.1873 Hombrechtikon, 3.8.1951 Männedorf, reformiert, von Zürich. Sohn des Diethelm Albert, Landarztes, und der Ernestine geborene Dändliker. 1899 Anna Lydia Baumann, Tochter des Johann Jakob. Privatschule Institut Ryffel in Stäfa, Landwirtschaftliche Schule Strickhof in Zürich, Studium am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich, Ing.-Agr., 1899 Doktorat. Bereits während des Studiums trat Albert Volkart in die von Friedrich Gottlieb Stebler geleitete Samenuntersuchungsanstalt, die spätere Versuchsanstalt Zürich-Oerlikon, ein, wo er ab 1907 die Getreidezüchtung leitete und der er 1917-1929 als Direktor vorstand. 1925 wurde er Professor für Pflanzenbau an der ETH. Er forschte auf den Gebieten der Samenkontrolle, der Botanik, der Pflanzenzüchtung, des Futterbaus und des Pflanzenschutzes, zum Teil in Zusammenarbeit mit verschiedenen Saatzuchtgenossenschaften. Vorstandsmitglied der Gesellschaft schweizerischer Landwirte, 1934-1940 Präsident der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus, Präsident der Pflanzenbaukommission des Schweizerischen landwirtschaftlichen Vereins. Wegbereiter der schweizerischen Getreidezucht.

Quellen und Literatur

  • Schweiz. landwirtschaftl. Monatsh. 29, 1951, 254-258
  • P. Moser, Züchten, säen, ernten, 2003, 124
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.4.1873 ✝︎ 3.8.1951

Zitiervorschlag

Juri Auderset: "Volkart, Albert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.07.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031700/2013-07-24/, konsultiert am 19.04.2024.