de fr it

HeinrichWeber

5.3.1842 Heidelberg, 17.5.1913 Strassburg, evangelisch, aus dem Grossherzogtum Baden. Sohn des Georg, Historikers, und der Ida geborene Becher. 1870 Emilie Dittenberger, Tochter des Wilhelm, Weimarer Oberhofpredigers. Ab 1860 Studium der Mathematik und Physik in Heidelberg, Königsberg und Leipzig, 1863 Dr. phil. in Heidelberg. 1866 Privatdozent und 1869 ausserordentlicher Professor in Heidelberg, 1870 ordentlicher Professor am Eidgenössischen Polytechnikum Zürich, 1875 ordentlicher Professor in Königsberg, 1883 an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg, 1884 in Marburg, 1892 in Göttingen und 1895 in Strassburg. Heinrich Weber war ein vielseitiger Mathematiker, der sich vor allem mit Analysis und deren Anwendung in der Physik sowie der Zahlentheorie beschäftigte. Zu seinen Leistungen gehören der Beweis des Satzes von Kronecker-Weber und die Prägung des allgemeinen Körperbegriffs.

Quellen und Literatur

  • Lehrbuch der Algebra, 2 Bde., 1895-96 (21899)
  • Jber. der Dt. Mathematiker-Vereinigung 23, 1914, 431-444 (mit Werkverz.)
  • G. Frei, «Heinrich Weber and the Emergence of Class Field Theorie», in The History of Modern Mathematics 1, 1989, 425-450
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 5.3.1842 ✝︎ 17.5.1913

Zitiervorschlag

Christian Baertschi: "Weber, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.08.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031705/2012-08-30/, konsultiert am 24.05.2024.