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RolfWideröe

11.7.1902 Oslo, 11.10.1996 Nussbaumen (Gemeinde Obersiggenthal), Norweger. Sohn des Theodor und der Carla geborene Launer. 1934 Ragnhild Christiansen. Schulen in Oslo, 1920-1924 Studium der Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Karlsruhe, 1924 Diplomingenieur, 1927 Promotion an der Technischen Hochschule Aachen. 1928-1932 bei der AEG in Berlin, 1932-1943 in der Elektroindustrie in Oslo, 1946-1975 bei der BBC in Baden. 1953 Privatdozent für kernphysikalische Technik, 1962-1972 Titularprofessor an der ETH Zürich. Rolf Wideröe versuchte bereits in Aachen, ein Betatron (Kreisbeschleuniger für Elektronen) zu entwickeln. Ab 1943 baute er als Zwangsverpflichteter im Auftrag des deutschen Luftfahrtministeriums in Hamburg das erste Betatron Europas, das 1944 in Betrieb ging. Nach dem Krieg leitete er bei BBC in Baden den Bau von Betatrons für die Medizin. Wideröe, ab 1952 Berater des neu gegründeten CERN und 1959-1963 des Deutschen Elektronen-Synchroton, war ein Pionier der Entwicklung von Teilchenbeschleunigern. 1962 Dr. h.c. der Technischen Hochschule Aachen, 1964 der Universität Zürich.

Quellen und Literatur

  • Rolf Wideröe über sich selbst, hg. von P. Waloschek, 22004 (1993 unter dem Titel Als die Teilchen laufen lernten)
  • ETH-Bib.
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Zitiervorschlag

Günter Scharf: "Wideröe, Rolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.01.2015. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031709/2015-01-11/, konsultiert am 20.04.2024.