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NiklausWirth

15.2.1934 Winterthur, ref., von Zürich. Sohn des Walter, Gymnasiallehrers, und der Hedwig geb. Keller. 1) Nani Jucker, 2) Diana Pschorr. 1954-58 Stud. der Elektrotechnik an der ETH Zürich, 1958 Diplom. 1960 Master of Science an der Univ. Laval (Quebec), 1963 Promotion an der University of California in Berkeley, 1963-67 Assistenzprof. an der Univ. Stanford (Kalifornien) und 1967-68 an der Univ. Zürich, 1968-99 o. Prof. für Informatik an der ETH Zürich. W. entwickelte Programmiersprachen, u.a. 1970 Pascal, 1980 Modula-2 sowie 1988 Oberon, und baute ganze Kleincomputersysteme, 1980 den Rechner Lilith sowie 1986 Ceres. Er strebte einfache Konzepte, effiziente techn. Umsetzung und Funktionssicherheit an und setzte strukturiertes Programmieren gegen hausgemachte Komplexität. Die Programmiersprache Pascal wurde rasch zur internat. Ausbildungssprache. Er erhielt zahlreiche Ehrungen, so 1984 den Turing Award, 1985 den Computer Pioneer Award IEEE und 1989 den Marcel-Benoist-Preis sowie ab 1978 zwölf Ehrendoktorate.

Quellen und Literatur

  • The School of Niklaus W., hg. von L. Böszörményi et al., 2000
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