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FerdinandZerlauth

30.4.1916 Bludenz, 17.3.2002 Graz, katholisch, Österreicher. Sohn des Ferdinand, Adjunkten der kaiserlich-königlichen Staatsbahnen, und der Lucie geborene Birchler. Ernestina Griesbacher geborene Klaffensack, Tochter des Josef, Filialleiters. 1935-1940 Maschineningenieurstudium an der Technischen Hochschule Wien. 1943-1945 Forschungsarbeiten über Flugmotorenlader und Düsentriebwerke bei der Ernst Heinkel Flugzeugwerke AG in Warnemünde (Mecklenburg) für die deutsche Rüstungsindustrie. 1947-1981 arbeitete Ferdinand Zerlauth bei der Gebrüder Sulzer AG in Winterthur. Er beschäftigte sich mit einer Eigenentwicklung und Lizenzfabrikation von Triebwerken. Daneben entwarf er unter anderem einen Turbolader für Dieselmotoren. 1957-1981 konzipierte er industrielle Gasturbinen, bei denen er sämtliche Komponenten zu einer Blockeinheit zusammenfasste, um Raum und Gewicht zu sparen. 1982 Dr. h.c. der ETH Zürich.

Quellen und Literatur

  • Ingenieure bauen die Schweiz, hg. von F. Betschon et al., 2012, 105-107, 110, 112, 116-119, 121
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Zitiervorschlag

Peter Müller-Grieshaber: "Zerlauth, Ferdinand", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.07.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031729/2013-07-09/, konsultiert am 23.06.2024.