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OskarWeber

15.12.1861, 26.6.1930 Spiez, reformiert, von Wetzikon (ZH). Sohn des Johann Rudolf, Gesangs- und Primarlehrers, und der Anna Maria geborene Hottinger. Bruder des Gustav (->). 1895 Anna Rosa Steinmann, Tochter des Jakob. Gymnasium in Bern, 1876-1879 Industrieschule in Zürich, Bauschule des Eidgenössischen Polytechnikums Zürich, unter anderem bei Alfred Friedrich Bluntschli, 1883-1884 Weiterbildung in München und Wien. 1884-1887 Mitarbeiter des Kantonsbauamts St. Gallen, Studienreise nach Rom und Neapel. 1888-1893 Architekt, unter anderem in Wiesbaden, Aachen und Berlin. 1893 Eintritt in die Eidgenössische Baudirektion als Architekt, ab 1910 Architekt-Bürochef, ab 1911 Adjunkt und stellvertretender Direktor sowie 1921-1924 Direktor. Oskar Weber wirkte unter anderem beim Bau der Kantonalbank St. Gallen, der Postgebäude in Frauenfeld, Zug, Herisau, Glarus, Basel, Freiburg, Schwyz, Chur und Lugano sowie der Eidgenössischen Münzstätte und des Bundesarchivs in Bern mit.

Quellen und Literatur

  • Der Bund, 29.6.1930
  • G. Strickler, Die Fam. Weber aus dem Neubruch, Wetzikon, 1968, 24 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 15.12.1861 ✝︎ 26.6.1930

Zitiervorschlag

Manuel Balmer: "Weber, Oskar", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.09.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031835/2013-09-03/, konsultiert am 27.05.2024.