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Johann FriedrichSchmid

21.1.1850 Meikirch, 17.2.1916 Bern, reformiert, von Meikirch. Sohn des Christian, Landwirts, und der Anna geborene Rätz. Caroline Hedwig Troost, Tochter des Ferdinand Julius. Gymnasium und Studium der Medizin in Bern, 1874 Promotion. Ab 1874 Praxen in Lotzwil, Rüthi (SG) und Altstätten. 1889 Wahl zum ersten eidgenössischen Gesundheitssekretär, ab 1893 bis zu seinem Tod Direktor des neu geschaffenen Schweizerischen Gesundheitsamts. Präsident der Schweizerischen Zentralkommission für die Bekämpfung der Tuberkulose und Mitgründer der Schweizerischen Gesellschaft für Schulgesundheitspflege. Zahlreiche Publikationen zur öffentlichen Gesundheit und Tuberkulosebekämpfung. Ab 1892 am Entwurf und an der Implementierung der schweizerischen Lebensmittelgesetzgebung beteiligt. 1876 Hallermedaille für seine Dissertation. Mitglied der Schweizerischen Grossloge Alpina.

Quellen und Literatur

  • G. Grunau, Die Hallermedaille und ihre Gesch., 1904
  • Correspondenzbl. für Schweizer Ärzte 46, 1916, 577-591
  • Dr. Johann Friedrich Schmid (1850-1916), 1916
Von der Redaktion ergänzt
  • Ruckstuhl, Brigitte; Ryter, Elisabeth: Von der Seuchenpolizei zu Public Health. Öffentliche Gesundheit in der Schweiz seit 1750, 2017.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 21.1.1850 ✝︎ 17.2.1916

Zitiervorschlag

Leena Schmitter: "Schmid, Johann Friedrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.11.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031840/2012-11-20/, konsultiert am 15.08.2022.