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HansGiorgio

15.9.1886 Chur, 9.10.1945 Cinuos-chel, von S-chanf. Sohn des Johann Leon Not, Telegrafisten, und der Ida Elise geborene Hedinger. 1906-1909 Rechtsstudium in Bern und Lausanne, 1909 bernisches Fürsprecherpatent, 1912 Dr. iur. Anwalt und Gerichtsschreiber am Obergericht Bern. 1912 Sekretär der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, 1917 Chef der dortigen Rechtsabteilung. 1922-1938 Direktor des Bundesamts für Sozialversicherungen. 1923 Privatdozent in Bern. 1926 Delegierter des Bundesrats an den internationalen Arbeitskonferenzen in Genf. 1926-1934 für die Freisinnig-Demokratische Partei im Grossen Rat von Bern. Hans Giorgio war massgeblich verantwortlich für die erste Vorlage des Gesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (Lex Schulthess), die 1931 vom Volk abgelehnt wurde.

Quellen und Literatur

  • Neue Schweizer Biographie, 1938, 182
  • Biographisches Lexikon verstorbener Schweizer, 1947, 346
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Zitiervorschlag

Steffen Gerber, Therese: "Giorgio, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.01.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031855/2020-01-21/, konsultiert am 26.11.2020.