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WernerLüthi

22.4.1892 Biel, 19.2.1955 Bern, von Rüderswil. Sohn des Johannes und der Lina geborene Lüthi. Marguerite Hotz. Gymnasium in Biel, Rechtsstudium in Bern, Fürsprecher und Dr. iur. 1917 Kanzlist bei der Bundesanwaltschaft, 1918 Sekretär, 1919 Adjunkt des Bundesanwalts, 1920 dessen Vertreter in Strafsachen, 1931 Privatdozent an der Universität Bern, 1945 Chef des Rechtsdiensts der Bundesanwaltschaft, 1949-1955 Bundesanwalt. Nach 1945 führte Werner Lüthi die Landesverräterprozesse. Er wirkte 1950 massgeblich an der Revision des Strafgesetzbuches mit, wobei er sich für verschärfte Staatsschutzbestimmungen einsetzte. Er war Mitarbeiter in der Expertenkommission für die Revision der Strafvollzugsbestimmungen und 1951 Vizepräsident der Interpol. 1949 Dr. h.c. der Universität Bern. Major.

Quellen und Literatur

  • NZZ, 1955, Nr. 454, Nr. 512
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.4.1892 ✝︎ 19.2.1955

Zitiervorschlag

Steffen Gerber, Therese: "Lüthi, Werner", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.03.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031889/2007-03-22/, konsultiert am 29.01.2022.