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MariusBaschung

14.7.1928 Solothurn, 23.8.2013 Erlinsbach (SO), katholisch, von Mümliswil-Ramiswil. Sohn des Albert Baschung, Angestellten, und der Agnes geborene Häfeli. Rosmarie Kamber, Tochter des August Kamber, Lehrers, von Gunzgen. Marius Baschung absolvierte ein Rechtsstudium in Genf, Rom und Bern. Anschliessend betätigte er sich als Notar und Gerichtsschreiber in Solothurn. 1960 wurde er in Schaffhausen Sekretär der kantonalen Baudirektion, später Oberrichter. Baschung präsidierte die Eidgenössische Schätzungskommission (Enteignungsgericht) Kreis 11 (Nordostschweiz) und engagierte sich im Verband der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung. Ab 1972 amtierte er als stellvertretender Delegierter, ab 1975 als Delegierter des Bundesrats für Raumplanung. Als erster Direktor leitete Baschung 1980-1990 das neu geschaffenene Bundesamt für Raumplanung. Bei der Erarbeitung des Raumplanungsgesetzes, das in einer zweiten Fassung 1979 vom Volk angenommen wurde, hatte er massgeblich mitgewirkt.

Quellen und Literatur

  • Schweizerisches Bundesarchiv, Bern.
  • Neue Zürcher Nachrichten, 14.7.1990.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 14.7.1928 ✝︎ 23.8.2013

Zitiervorschlag

Steffen Gerber, Therese: "Baschung, Marius", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.09.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031913/2020-09-18/, konsultiert am 24.02.2021.