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Johann RudolfRordorf

8.5.1783 Zürich, 17.4.1839 Seen (heute Gem. Winterthur), ref., von Zürich. Sohn des Hans Ulrich, Färbers und Bleichers, und der Anna Kienast. 1813 Anna Dorothea Holzhalb, Tochter des Hans Heinrich, Obmanns der Goldschmiede. Schulen in Zürich, bis 1806 Stud. der Theologie am Collegium Carolinum in Zürich, 1807 Ordination. 1809 Lehrer an der Töchterschule Zürich, 1810-13 Pfarrer in Uitikon, 1813 bis zu seinem Tod Pfarrer in Seen, ab 1817 auch Schulinspektor. R. beschäftigte sich auch mit Musik und v.a. mit Naturwissenschaft. Seit seiner Kindheit ein leidenschaftl. Insektensammler, stand er in engem Kontakt zu zahlreichen Entomologen (v.a. mit dt. Lepidopterologen, aber auch mit Joseph Philippe de Clairville). Er erforschte besonders die Region Winterthur, wo er sich auch mit Schwämmen und der Seidenraupenzucht beschäftigte. Seine Insektensammlung hatte internat. Format. R. legte den Grundstein zu einem Verzeichnis der Schmetterlinge der Schweiz.

Quellen und Literatur

  • Verh. SNG, 1839, 196-203
  • S. Rordorf-Gwalter, Mitt. über das R.-Geschlecht, 1920, 243 f.
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Zitiervorschlag

Lienhard, Luc: "Rordorf, Johann Rudolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.11.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032002/2010-11-15/, konsultiert am 27.10.2020.