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WalterGröbli

23.9.1852 Oberuzwil, 26.6.1903 Piz Blas, ref., von Oberuzwil. Sohn des Isaak (->). Bruder des Arnold (->). 1899 Emma Bodmer. 1871-75 Stud. der Mathematik am Eidg. Polytechnikum in Zürich, 1875-76 an der Friedrich-Wilhelms-Univ. in Berlin bei Gustav Robert Kirchhoff, Hermann Helmholtz und Karl Weierstrass, löste dort die Preisaufgabe der Universität, 1876 Promotion in Göttingen. 1877-94 PD am Polytechnikum in Zürich, 1883-1903 Prof. für Mathematik am Gymnasium Zürich. G. löste das Dreiwirbelproblem explizit und elegant. Er war ein begeisterter Bergsteiger, und es gelangen ihm viele Erstbegehungen. 1903 fand er den Tod zusammen mit drei Schülern in einer Lawine am Piz Blas.

Quellen und Literatur

  • ETH-BIB, Wissenschaftshist. Slg.
  • Verh. SNG 1903, 23-30
  • H. Aref et al., «G.s Solution of the Three-Vortex-Problem», in Annual Review of Fluid Mechanics 24, 1992, 1-20, (mit Werkverz.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 23.9.1852 ✝︎ 26.6.1903

Zitiervorschlag

Thomann, Hans: "Gröbli, Walter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.11.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032018/2009-11-05/, konsultiert am 25.11.2020.