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HansAdrian

20.3.1890 Bern, 23.8.1979 Bern, reformiert, von Olten. Sohn des Paul, Direktors der Eidgenössischen Münzstätte, und der Luise geborene Straumann. 1921 Marie Gysi, von Aarau. Studium der Naturwissenschaften in Bern, Montpellier und Zürich, 1912 Gymnasiallehrerpatent, 1914 Promotion bei Armin Baltzer mit einer Dissertation über die Geologie der beiden Seiten des Kandertals (Anwendung der neuen Deckenlehre). Zwei Jahre Assistent bei Baltzers Nachfolger Paul Arbenz. 1916-1925 im Dienst der Royal Dutch Petroleum Company Suche nach Erdölquellen in Mexiko und Ecuador. Später wissenschaftliche und literarische Schriften. Naturkunde- und Handfertigkeitslehrer im Landschulheim Oberried bei Belp, 1931-1956 an der Knabensekundarschule Bern. 1956-1962 Konservator der Geologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums in Bern, dann Assistent bis 1970. 1933-1942 Sekretär, 1948-1959 Redaktor der Mitteilungen, 1956-1966 Mitglied der Naturschutzkommission der Berner Naturforschenden Gesellschaft. Der auch künstlerisch sehr begabte Adrian schuf geologische Kartierungen (Blüemlisalp und Elsighorn), Panoramen, Profile und Reliefs, wertvolle Beiträge in "Handarbeit und Schulreform" (1951-1958) sowie das Werk "Steine und Berge" (1967).

Quellen und Literatur

  • BZ, 3.9.1979
  • Mitt. der Naturforschenden Ges. in Bern, NF 37, 1980, 190-198, (mit Werkverz.)
  • Jb. des Naturhist. Mus. Bern 7, 1981, 83-85
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 20.3.1890 ✝︎ 23.8.1979

Zitiervorschlag

Heinz Balmer: "Adrian, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.03.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032072/2001-03-02/, konsultiert am 17.08.2022.