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Johann HeinrichGraf

16.8.1852 Töss (heute Gem. Winterthur), 17.6.1918 Bern, von Wildberg und ab 1908 von Bern. Sohn des Rudolf, Kantonspolizisten, und der Margaretha geb. Kläui, von Töss. 1) 1874 Anna Luisa Däniker, von Zürich, 2) 1898 Maria Magdalena Balli, von Aarmühle (heute Gem. Interlaken). 1868 Seminar Muristalden Bern, 1871 Eidg. Polytechnikum Zürich, 1874 Lehrer der Mathematik und Physik an der Lerberschule (später Freies Gymnasium) in Bern. 1877 Dr. phil. Univ. Bern bei Ludwig Schläfli, dessen Nachfolger G. wurde, 1878 PD, 1890 ao. Prof., 1892-1918 o. Prof. der Mathematik, 1905-06 Rektor Univ. Bern. 1883-1910 Redaktor der "Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern", 1895-1918 Präs. der Schweiz. Bibliothekskommission und einer der Hauptinitianten zur Gründung der Schweiz. Landesbibliothek, Sekr. der Zentralkomm. für Schweiz. Landeskunde. 1889-95 Berner Stadtrat (Legislative), 1896-1911 konservativer Gemeinderat (Exekutive) und Präs. des Gesamtkirchgemeinderates der Stadt Bern sowie 1905-15 Präs. der Sektion Bern des SAC. Gegen 100 Publikationen zur Geschichte der Mathematik, der Naturwissenschaften und der Kartografie.

Quellen und Literatur

  • Gesch. der Mathematik und der Naturwiss. in bern. Landen, 3 H., 1888-1890
  • Verh. SNG, 1918, 105-115 (Werkverz.)
  • H.J. Andres et al., Zur Erinnerung an Herrn Prof. Dr. J.H. G., 1918
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