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William-HenriSchopfer

8.5.1900 Yverdon, 19.6.1962 Bern, ref., von Lauenen und Genf. Sohn des Henri-Louis, Vorarbeiters, und der Adèle-Elisabeth geb. Hofer. 1927 Fernande Barraud, Tochter des François Marc. Biologiestud. beim Botaniker Robert Chodat in Genf, in Paris und beim Pflanzenphysiologen Hans Kniep in Berlin, 1928 Doktorat in Genf. Gymnasiallehrer in Genf, 1929 Habilitation. 1933-62 o. Prof. für Botanik und allg. Biologie sowie Direktor des Botan. Instituts und Gartens der Univ. Bern (1941-42 Dekan, 1948-49 Rektor). 1942-43 Präs. der Schweiz. Gesellschaft für Mikrobiologie, 1947-61 der Schweiz. Gesellschaft für die Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. S., dessen Vortragskunst legendär war, eröffnete das Feld der Vitaminforschung bei Pflanzen. Ausgangspunkt war seine Entdeckung, dass der Pilz Phycomyces ohne Vitamin B1 nicht gedeiht. Gefunden wurden Teilzeitsynthesen und Gegenspieler. Seine letzte Arbeit galt dem Wirkstoff Inositol. Unter seiner Leitung erlangte das Berner Botan. Institut Weltruf. Vier Ehrendoktorate franz. Universitäten.

Quellen und Literatur

  • Mitt. der Naturforschenden Ges. in Bern 20, 1962, 83-102 (mit Werkverz.)
  • Verh. SNG 142, 1962, 252-258
  • DSB 12, 207 f.
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Lebensdaten ∗︎ 8.5.1900 ✝︎ 19.6.1962