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WaltherStaub

15.5.1886 Bern, 19.1.1966 Kottenheim (Rheinland-Pfalz), ref., von Bern. Sohn des Adolf Markus, Direktors der Handelsbank, und der Emma geb. Blau. 1915 Mathilde Hundhausen, Tochter des Johannes, Chemikers. 1904 Matur, 1904-09 Fachlehrerstudium naturwissenschaftl. Richtung am Eidg. Polytechnikum in Zürich, 1911 Dissertation über die Urneralpen bei Albert Heim. Als Erdölgeologe ab 1912 im Kaukasus, ab 1913 für die Royal Dutch Petroleum Company in Java und ab 1916 in Tampico an der Ostküste Mexikos tätig, Arbeiten über die Huaxtekenkultur und die Geologie Mexikos. 1920 Habilitation für angewandte Geologie an der Univ. Bern, 1922-25 Chefgeologe der Dt. Erdöl AG in Berlin. Ab 1925 Kartierungen im Wallis im Auftrag der geolog. Landesaufnahme der Schweiz. 1927-55 Geografielehrer am städt. Gymnasium Bern und 1927-56 PD für regionale Geologie sowie ab 1940 für Wirtschaftsgeografie und Länderkunde Aussereuropas an der Univ. Bern. Autor der musterhaften "Geolog. Wandkarte der Schweiz" (1932).

Quellen und Literatur

  • Verh. SNG 146, 1966, 280-306 (mit Werkverz.)
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Zitiervorschlag

Balmer, Heinz: "Staub, Walther", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.02.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032101/2012-02-28/, konsultiert am 16.05.2021.