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EusebiusVogt

25.11.1849 Grenchen, 31.8.1917 Bern, katholisch, von Grenchen und ab 1886 von Solothurn. Sohn des Euseb, Gemeindeammanns und Landwirts, und der Anna Maria geborene Gast. 1875 Anna Maria Kaiser, Tochter des Jakob. 1867-1871 Ingenieurstudium am Eidgenössischen Polytechnikum Zürich. 1871-1875 Ingenieur beim Bau der Strecke Biel-Sonceboz der Jurabahn und der Strecke Solothurn-Burgdorf der Emmentalbahn, 1875-1879 Solothurner Stadtingenieur und 1879-1880 Kantonsingenieur, 1880-1901 Bahningenieur (ab 1897 Oberingenieur) der Schweizerischen Centralbahn für die Linie Olten-Solothurn-Biel, 1901-1917 Oberingenieur der SBB. 1880-1901 Solothurner Kantonsrat. Eusebius Vogt förderte die Eisenbahntechnik durch die Einführung eines neuen Schienentyps, die Entwicklung von Sicherungsanlagen und die Beseitigung von Niveauübergängen. Er leitete den Ausbau der Bahnhöfe Olten, Basel und Bern sowie den Neubau der Linie über Zürich-Enge. Verdienste erwarb er sich um den Bau der Rickenbahn (1903-1910) und des Hauenstein-Basistunnels (1912-1915).

Quellen und Literatur

  • Schweiz. Bauztg. 70, 1917, 120 f.
  • Grenchner Tbl., 20.1.2001
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Zitiervorschlag

Bruno Meyer: "Vogt, Eusebius", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 06.08.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032134/2013-08-06/, konsultiert am 20.04.2024.