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WaltherHünerwadel

5.2.1875 Horgen, 7.7.1964 Horgen, ref., von Lenzburg. Sohn des Arnold. Ida Bissegger. Stud. der Altphilologie, Geschichte und Germanistik an den Univ. Zürich, Basel, Göttingen und Berlin. H. wurde von Jacob Burckhardt, den Schulen Leopold von Rankes und Theodor Mommsens sowie dem dt. Idealismus beeinflusst. 1906 an die Höheren Städt. Schulen Winterthur berufen, wurde er 1916 deren Rektor (bis 1941) und prägte durch seine liberale Schulführung und die Betonung klass. Bildungsideale deren Ruf. In H.s Amtszeit fielen u.a. die Kantonalisierung der Schule und die Einführung der eidgenössisch anerkannten Oberrealschule. Als Mitglied des Gr. Stadtrats (1919-21), Mitbegründer der Literar. Vereinigung und Vorstandsmitglied des Kunstvereins engagierte sich H. im Winterthurer Kulturleben.

Quellen und Literatur

  • Allg. Gesch. vom Wiener Kongress bis zum Ausbruch des Weltkrieges, 3 Bde., 1933-52
  • W. Ganz, «Alt Rektor Dr. Walther H.», in Winterthurer Jb. 12, 1965, 113-119
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Lebensdaten ∗︎ 5.2.1875 ✝︎ 7.7.1964