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EmilUsteri

18.10.1898 Zürich, 28.3.1983 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Jakob Emil, Architekten, und der Anna Bertha geborene Faesi. 1933 Dora Hürlimann, Tochter des Rudolf Gustav, Advokaten. 1917 Matura am Freien Gymnasium Zürich. Geschichtsstudium in Zürich, Genf und Bern, 1925 Promotion bei Karl Meyer in Zürich. 1925-1928 Archiv- und Bibliothekspraktika in Zürich und Paris. 1928-1938 vollamtlicher Mitarbeiter der amerikanischen Friedensstiftung von Andrew Carnegie, für die Emil Usteri eine umfangreiche, nur teilweise veröffentlichte Sammlung von mittelalterlichen Schiedsgerichtsverträgen aus dem schweizerischen Raum zusammentrug. 1938 verlor er seine Arbeitsstelle wegen Geldnöten der Stiftung. Die Zeit des Zweiten Weltkriegs überbrückte Usteri mit historischen und journalistischen Gelegenheitsarbeiten. Nach dem Krieg etablierte er sich als freier Historiker in Zürich und verfasste unter anderem zwei Zunftmonografien. 1955-1564 Zunftmeister der Zunft zur Gerwe und Schuhmachern, 1937 Schildner zum Schneggen.

Quellen und Literatur

  • Emil Usteri. Dr. phil., 1898-1983, [1983] (mit Werkverz.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 18.10.1898 ✝︎ 28.3.1983

Zitiervorschlag

Martin Illi: "Usteri, Emil", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.12.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032174/2011-12-21/, konsultiert am 22.02.2024.