de fr it

AntonReininger

30.8.1753 Schwarzhofen (Bayern), 3.5.1820 Konstanz, kath., von Schwarzhofen. Sohn des Johann, Ratsherrn und Fassbinders, und der Maria Elisabeth Aschenbrenner. Stud. der Theologie in Freiburg i.Br., 1792-1805 Priester in Liggeringen bei Radolfzell. Ab 1805 Mitglied der geistl. Regierung des Bistums Konstanz, 1805-20 Insiegler und Fiskal, 1808-11 Rektor des Priesterseminars in Meersburg und 1813-16 Offizial. R. war einflussreicher Mitarbeiter des Konstanzer Generalvikars Ignaz Heinrich von Wessenberg. Ab 1814 leitete er als Provikar, ab 1815 als Vizepräs. der geistl. Regierung während Wessenbergs oft monatelanger Abwesenheit die Regierungsgeschäfte, so auch anlässlich der vom Nuntius in Luzern auf den 1.1.1815 verfügten Abtrennung der schweiz. Anteile vom Bistum Konstanz. 1813 Dr. theol. h.c. der Univ. Freiburg im Breisgau.

Quellen und Literatur

  • HS I/2, 579, 604, 634, 663 f.
  • F.X. Bischof, Das Ende des Bistums Konstanz, 1989
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 30.8.1753 ✝︎ 3.5.1820