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Johann UlrichGeilinger

28.2.1773 Winterthur, 24.12.1829 Winterthur, ref., von Winterthur. Sohn des Hans Heinrich, Färbers. 1797 Anna Barbara Künzli, von Winterthur. G. übernahm mit seinem Bruder Johannes (1784-1844) die väterl. Blaufärberei und -druckerei zur Arch, die er 1814 durch einen Neubau ersetzte. Als erster Winterthurer wandte er sich der Türkischrotfärberei zu: 1809 richtete er in Töss als Zweigbetrieb eine solche Färberei für Garne, 1819 eine weitere für Tuche ein. In seinen Betrieben in Töss, zu denen auch die 1815 eröffnete Indigodruckerei gehörte, beschäftigte G. um die 100 Arbeiter. Unter seinem Sohn Heinrich (1805-62) wurde 1844 die Türkischrotfärberei in Töss aufgegeben, während die Blaufärberei und Kattundruckerei in der Arch bis 1892 weiter existierten.

Quellen und Literatur

  • K. Sulzer, «Türkischrot - eine verschwundene Industrie», in ZTb 1994, 1993, 199-204
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Lebensdaten ∗︎ 28.2.1773 ✝︎ 24.12.1829

Zitiervorschlag

Müller, Ueli: "Geilinger, Johann Ulrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.05.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032308/2005-05-20/, konsultiert am 24.11.2020.