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Johann CasparGuggenbühl

11.8.1799 Grüt (Gem. Meilen), 26.5.1862 Wallisellen, ref., von Meilen. Sohn des Jakob, Gemeindeammanns, und der Dorothea Grunauer. 1822 Elisabetha Fügli, von Altstetten (heute Gem. Zürich). 1841 pachtete G. die kleine Seiden- und Baumwollzwirnerei Neugut an der Glatt bei Wallisellen, die er in der Folge zu einem der bedeutendsten Bauensembles der Zürcher Industriegeschichte ausbaute (Färberei, Gasfabrik, Kosthäuser). Die Seidenzwirnerei, die er 1851 und 1858 erwarb, war lange Zeit die grösste Arbeitgeberin in der Gemeinde. 1855 beschäftigte sie 315 Arbeiterinnen und Arbeiter. 1859 eröffnete G. eine Filiale in Frauenfeld. Sein Sohn Johann Jakob (1824-86) führte das Unternehmen weiter, das 1886 an dessen Schwiegersohn Fridolin Zwicky überging.

Quellen und Literatur

  • Gesch. der Gem. Wallisellen, bearb. von K. Benz et al., 1952, 396-398
  • H.-P. Bärtschi, Industriekultur im Kt. Zürich, 1994, 112-115
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 11.8.1799 ✝︎ 26.5.1862

Zitiervorschlag

Müller, Ueli: "Guggenbühl, Johann Caspar", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.02.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032310/2009-02-23/, konsultiert am 26.11.2020.