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FriedrichNagel

14.4.1793 Paris, 19.2.1865 Zürich, reformiert, aus dem Grossherzogtum Baden, ab 1834 von Wetzikon (ZH). Sohn des Johann und der Dorothea Jünger, aus Paris. Elisabetha Heussi, Tochter des Georg, Posthalters. 1823 liess Friedrich Nagel in Schönau bei Wetzikon eine mechanische Spinnerei erbauen, die 1839 über 7800 Spindeln verfügte. Die Spinnerei ging 1842 Konkurs und wurde von der Firma Jacob und Andreas Bidermann & Cie. übernommen. 1844 lebte Nagel in Paris. Seine Familie liess sich in Zürich nieder, wo die Ehefrau ein Töchterpensionat stiftete. Ab 1845 lebte auch Nagel in Zürich und arbeitete als Commis in einem Handelshaus.

Quellen und Literatur

  • StAZH, FirmenA J. & A. Bidermann & Cie.
  • F. Meier, Gesch. der Gem. Wetzikon, 1881, 270
  • R. Jäger et al., Baumwollgarn als Schicksalsfaden, 1986
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 14.4.1793 ✝︎ 19.2.1865

Zitiervorschlag

Peter-Kubli, Susanne: "Nagel, Friedrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.09.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032330/2010-09-02/, konsultiert am 18.01.2022.