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Johann JakobWeber

6.10.1814 Bischofszell, 13.1.1901 Winterthur, reformiert, von Gottshaus (heute Gemeinde Hauptwil-Gottshaus) und ab 1875 von Winterthur. Sohn des Johannes, Bäckers und Wirts, und der Susanna geborene Greuter. 1) 1842 Friederike Amalie Wieking, Deutsche, Tochter des Hermann Rudolf, Leggemeisters (Prüfer von Leinengewebe) und Kaufmanns, 2) 1859 Anna Elisabetha Wild, Tochter des Kaspar, Metzgers. Nach einer Färberlehre in St. Gallen 1836-1842 Wanderjahre in Frankreich und Deutschland, 1842-1845 Werkführer in einer Färberei bei Karlsruhe. 1845 mit Georg Bosshart Gründung einer Färberei in der Schleife in Winterthur (ab 1847 Johann Jakob Weber, Bleicherei, Färberei, Appretur). 1855 mit 42, 1887 mit 160, 1901 mit ca. 300 Angestellten, vor allem für die Winterthurer Exporteure nach dem Nahen und Fernen Osten tätig. In Winterthur 1870-1873 Stadtschulrat, 1870-1885 Mitglied der Armenpflege und 1871-1885 der Spitalpflege, 1873-1898 Vizepräsident der Stadtkirchenpflege. 1870-1881 für die Demokraten Zürcher Kantonsrat.

Quellen und Literatur

  • A. Bütikofer, «Johann Jakob Weber zur Schleife (1814-1901)», in Winterthurer Jb. 35, 1988, 13-37
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 6.10.1814 ✝︎ 13.1.1901

Zitiervorschlag

Christian Baertschi: "Weber, Johann Jakob", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.04.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032364/2013-04-09/, konsultiert am 23.07.2024.