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GiuseppeGorani

2.2.1740 Mailand, 13.12.1819 Genf, aus Mailand. Sohn des Ferdinando, Grafen, und der Marianna Belcredi. Ledig. G. trat als Publizist und Memoirenschreiber hervor. Er bereiste verschiedene europ. Länder und kehrte 1768 nach Mailand zurück, wo er - beeinflusst von der franz. Aufklärung - im Umkreis der Zeitschrift "Il Caffé" seine literar. Laufbahn begann. Die Freundschaften, die er 1769 während seines ersten Genfer Aufenthalts schloss, machten ihn mit der franz. Schweiz bekannt, wo er versch. Werke publizierte; zwischen Nyon und Genf verbrachte er einen grossen Teil der folgenden Jahre. Als Anhänger der Franz. Revolution zog er 1790 nach Paris, später distanzierte er sich von der Revolution. 1793 wurde er in offizieller Mission nach Genf gesandt, überwarf sich aber endgültig mit Frankreich, weil er sich dem Plan, Genf zu annektieren, widersetzte. Nun musste er an unterschiedl. Orten der Deutschschweiz Zuflucht suchen und kehrte erst 1796 endgültig nach Genf zurück. Hier schrieb er einige Werke, darunter die berühmten, 1811 abgeschlossenen "Mémoires pour servir à l'histoire de ma vie".

Quellen und Literatur

  • Algéographie genevoise, ou Précis historique de la République de Genève, avec les détails de sa réunion à la France, Ms., (BPUG)
  • Le memorie di Giuseppe G., hg. von A. Casati, 3 Bde., 1936-42
  • BPUG und AEG, Korrespondenz
  • P. Chappuis, «Joseph G. et la Suisse», in SZG 2, 1952, 363-385
  • DBI 58, 4-8
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Lebensdaten ∗︎ 2.2.1740 ✝︎ 13.12.1819