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JacquesMirabaud

25.6.1784 Genf, 17.12.1864 Genf, ref., von Genf. Sohn des Jacques, Gewürzhändlers, und der Charlotte Lombard. 1812 Marie Georgine Amédée Amat, Tochter des Charles, Gutsbesitzers, von Genf. Nach dem Tod seines Vaters 1793 verliess M. die Schule und arbeitete bei der Post und als Gehilfe in einem Kolonialwarenunternehmen. Dann liess er sich in Mailand nieder und wurde Angestellter, später Teilhaber der Bank Labaume & Cie. 1814 gründete er sein eigenes Bankinstitut, das bald eines der aktivsten der Stadt war. M. vermittelte Anleihen für das Königreich Sardinien (1821) und für das Herzogtum Parma (1823 und 1827) und führte die Liquidation des Mont Napoléon, einer Art Staatsbank des Königreichs Italien, durch. 1833 zog er sich aus dem Geschäftsleben zurück und kehrte nach Genf zurück. Hier sass er 1833-42 im Repräsentierenden Rat und war 1839 Mitbegründer der Caisse des familles. Er unterstützte die Kunstklasse der Société des Arts.

Quellen und Literatur

  • AEG, Nachlass
  • P. Mirabaud, Histoire généalogique des M. d'Aiguesvives, 1894
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 25.6.1784 ✝︎ 17.12.1864

Zitiervorschlag

de Senarclens, Jean: "Mirabaud, Jacques", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.01.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/032468/2010-01-19/, konsultiert am 21.10.2020.