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CharlesKuhn

24.11.1831 Biel, 10.1.1888 Biel, ref., von Pruntrut und ab 1862 von Biel. Sohn des Joseph Randoald, Musiklehrers in Biel, und der Marianne geb. de Meuron. Enkel des Antoine-Léonce (->). 1859 Joséphine Barbier, Tochter des Louis, Bankiers. Schulen in Biel, kaufmänn. Lehre in Lausanne, dann im Bankhaus Barbier-Moser in Biel. Handelsreisender in Lausanne. 1861 gründete K. zusammen mit Emil Schwab und Gustav Neuhaus in Biel eine Eisenhandlung, 1870 mit seinem Schwager Emil Tièche eine Ebauchesfabrik in Reconvilier. Ab 1872 war er Teilhaber und mit Tièche Geschäftsführer der Bank Barbier-Moser. 1863-66 Gemeinderat in Biel (Präs. 1866). 1866-71 Regierungsstatthalter im Amt Biel, 1871-82 Grossrat (Vizepräs. 1879), während des Kulturkampfs 1874 Regierungskommissär im Berner Jura, 1882-83 Präs. der Einwohnergem. Biel, 1878-86 Nationalrat, in dem er zur radikalen Linken zählte (Mitglied der Militärkomm.). Oberstbrigadier der Artillerie, Kommandant der 3. Artilleriebrigade (bis 1874) und kant. Waffenchef der Artillerie (bis 1881).

Quellen und Literatur

  • Gruner, Bundesversammlung 1, 189 f.
  • W. und M. Bourquin, Biel, stadtgeschichtl. Lex., 1999, 229
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