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ArthurSchmid

25.1.1928 Oberentfelden, 1.5.2023 Oberentfelden, reformiert, von Oberentfelden und Staffelbach. Sohn des Arthur Schmid, sozialdemokratischen Nationalrats sowie Chefredaktors des Freien Aargauers, und der Frieda Lina geborene Herzig. 1) 1955 Gertrud Schoch, Tochter des Albert Schoch, 2) 1966 Margrith Bonicalza, Tochter des Andrea Bonicalza. Rechtsstudium an der Universität Zürich, Dr. iur. Sekretär am Bezirksgericht Kulm, Generalsekretär der Aargauer Gesundheitsdirektion. 1959-1979 Aargauer Nationalrat für die Sozialdemokratische Partei (SP; Bundesversammlung), 1965-1993 Regierungsrat (Erziehungsdepartement), mehrfacher Landammann, 1969-1974 Präsident der SP Schweiz. Arthur Schmid unterlag 1973 als offizieller Bundesratskandidat dem Aussenseiter Willi Ritschard. Schmid prägte die kantonale Schullandschaft mit der Eröffnung der Lehramtsschule, dem Schulgesetz, der Einrichtung der Höheren Technischen Lehranstalt Brugg-Windisch und der Gründung der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule Aargau-Solothurn. Er verstand sich auch als Kulturförderer. Das Scheitern der Pläne für eine Hochschule Aargau 1976 war sein grösster Rückschlag. Als Nationalrat setzte er sich in den Bereichen Sozialversicherungen und Bildung ein.

Quellen und Literatur

  • Gemeinderäte Oberentfelden und Unterentfelden, Komitee für die 1000-Jahrfeier Entfelden (Hg.): 1000 Jahre Entfelden, 965-1965, 1965, S. 62-63.
  • Aargauer Tagblatt, 30.3.1993.
  • Badener Tagblatt, 31.3.1993.
Weblinks
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Zitiervorschlag

Patrick Zehnder: "Schmid, Arthur", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.09.2023. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/033167/2023-09-12/, konsultiert am 20.06.2024.