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EugenKeller

3.11.1925 Basel, kath., von Basel. Sohn des Eugen, Spediteurs, und der Emilie geb. Dietsche. 1952 Therese Schmidlin, Tochter des Hermann, Musikers. 1945 Matura am Mathemat.-Naturwissenschaftl. Gymnasium in Basel, 1949 dipl. Bauingenieur ETH Zürich. 1950-72 im Ingenieurbüro Gruner AG in Basel tätig, 1963 dessen Direktor, 1970 dessen Verwaltungsrat. 1960-72 Basler CVP-Grossrat (1970-71 Präs.), 1972-92 Regierungsrat, 1972-76 Vorsteher des Sanitäts-, 1976-92 des Baudepartements. Als Baudirektor war K. für z.T. umstrittene Grossprojekte wie die Nordtangente (A2), den Masterplan Bahnhof SBB oder den Neubau der Wettsteinbrücke verantwortlich. In den 1970er und 80er Jahren entwickelte er angesichts des massiven Widerstands der Region Basel gegen Atomkraftwerke innovative energiepolit. Sparmodelle. 1963-72 präsidierte er die Kath. und Christlichsoziale Volkspartei Basel-Stadt. K. engagierte sich in der kath. Kirche von Basel.

Quellen und Literatur

  • Nordschweiz, 2.11.1985
  • BaZ, 14.5.1992; 3.11.2005
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