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ArnoldMing

26.4.1883 Lungern, 24.4.1972 Lungern, katholisch, von Lungern. Sohn des Johann, Ratsherrn und Gemeindepräsidenten, und der Johanna Halter. Ledig. Gymnasium in Sarnen, Ingenieurstudium am Polytechnikum Zürich, nach Anstellung im kantonalen Baubüro Obwalden eigenes Ingenieurbüro in Lungern, nebenbei Bewirtschaftung eines kleinen Bauernguts. 1914-1922 Einwohnergemeinderat in Lungern, 1914-1924 Bürgergemeinderat, 1915-1924 Teilenrat (1917-1919 Präsident), 1923-1931 Friedensrichter, 1920-1924 und 1940-1946 konservativer Kantonsrat (1942-1943 Präsident), 1946-1952 als Regierungsrat Vorsteher des Baudepartements (grosse Wildbachverbauungen und Vorbereitungsarbeit für ein kantonales Elektrizitätswerk), 1949 und 1951 Obwaldner Landammann. Arnold Ming war in der Politik um Ausgleich bemüht.

Quellen und Literatur

  • E. Omlin, Die Landammänner des Standes Obwalden und ihre Wappen, 1966, 203
  • Obwaldner Volksfreund 1972, Nr. 36
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 26.4.1883 ✝︎ 24.4.1972

Zitiervorschlag

Niklaus von Flüe: "Ming, Arnold", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.11.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/033375/2007-11-30/, konsultiert am 27.05.2024.