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HansDanioth

25.5.1931 Andermatt, 22.8.2020 Altdorf (UR), katholisch, von Andermatt. Sohn des Ludwig Danioth und der Lina geborene Christen. 1963 Elena Riva, von Sementina, Tochter des Mario Riva, Arbeiters. Hans Danioth absolvierte ein Rechtsstudium in Freiburg und Bern, das er 1956 mit dem Lizenziat in Freiburg abschloss. 1958 erwarb er das Urner Anwalts- und Notariatspatent. 1958-1966 war er Gerichtsschreiber, ab 1967 führte er ein eigenes Anwalts- und Notariatsbüro in Altdorf. 1969-1975 amtierte Danioth als Präsident der Konservativ-Christlichsozialen Volkspartei bzw. der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP, ab 1971) des Kantons Uri, 1976-1978 als Gemeinderat von Altdorf, 1972-1978 als Urner Landrat sowie 1978-1988 als Regierungsrat (Erziehungsdirektion, 1980-1982 Landammann). 1988-1999 nahm Danioth im Ständerat Einsitz, in dem er die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen präsidierte und sich besonders mit verkehrs- und staatspolitischen Fragen befasste. 1991-1995 war er Präsident des Urner Obergerichts. Daneben wirkte er als Verwaltungsrat, unter anderem der Dätwyler AG und des Elektrizitätswerks Altdorf.

Quellen und Literatur

  • Fäh, Robert: «20 Jahre Erziehungsdirektion Uri», in: Schulblatt Kanton Uri. Publikationsorgan der Erziehungsdirektion des Kantons Uri, Nr. 100, Juni 1988.
  • Zurfluh, Kurt: «Zum Abschied von Obergerichtspräsidenten Hans Danioth», in: Urner Wochenblatt, 1995, Nr. 45.
  • Der Bund, 22.9.1999.
  • Urner Zeitung, 25.8.2020 (Nachruf).
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Zitiervorschlag

Stadler, Hans: "Danioth, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.03.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/033648/2021-03-01/, konsultiert am 06.05.2021.