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EugenPreisig

21.2.1888 Herisau, 22.3.1958 St. Gallen, ref., von Schwellbrunn, ab 1895 von Herisau. Sohn des Albert, Gemeinderichters, Schneiders und Wirts, und der Susanne geb. Vogel. Eleonora Marugg, Tochter des Johann, Maurermeisters. Zimmermannslehre, danach kaufmänn. Ausbildung, daneben als Rezensent für die "Appenzeller Zeitung" und als Stenografielehrer tätig. Anstellung beim Kreiskommando in Herisau, 1910-41 Vorsteher des neu geschaffenen Herisauer Gemeindesteueramts. Als freisinniger Ausserrhoder Kantonsrat (1940-41 Präs.) engagierte sich P. 1920-41 v.a. für die Anliegen der Arbeitnehmer und ebnete einer Reihe von sozialen Postulaten den Weg. 1941 wurde er Regierungsrat (Steuerdirektion) und trieb die Revision des Steuerrechts bzw. die Einführung der Einkommenssteuer bis 1953 zügig voran. 1947-58 Verwaltungsratspräs. der Buntpapierfabrik Walke, 1948-58 des Lithografiebetriebs Lithag, 1926-32 Präs. des Konsumvereins Kreuzweg in Herisau.

Quellen und Literatur

  • AJb 86, 1958, 34-36
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Lebensdaten ∗︎ 21.2.1888 ✝︎ 22.3.1958