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AlberikZiegler

16.7.1935 Bauen, 19.3.2021, katholisch, von Bauen. Sohn des August Ziegler, Fischers und Gastwirts, und der Rosa geborene Zurfluh, Wirtin. 1961 Marietheres Walker, Tochter des Ambros Walker, Landwirts und Viehhändlers. Der gelernte Maschinenmechaniker arbeitete ab 1958 im Eidgenössischen Zeughaus in Amsteg. 1968-1976 sass Ziegler im Gemeinderat von Erstfeld, wo er sich besonders für das Feuerwehr- und Sportwesen einsetzte. Er präsidierte 1971-1980 die Sozialdemokratische Partei (SP) des Kantons Uri. Auf kantonaler Ebene gelang ihm 1976 der Sprung in den Urner Landrat, dem er bis zu seiner Wahl in den Regierungsrat 1984 angehörte. Während seiner bis zum Jahr 2000 andauernden Amtszeit stand er der Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion sowie der Direktion des Innern vor und war 1994-1996 Landammann. Im Rahmen seiner Zuständigkeiten wurden unter anderem die Sozial- und Behindertenfürsorge, das Spitalwesen und die Heimkrankenpflege ausgebaut sowie für das Staatsarchiv und die Kantonsbibliothek neue Räume geschaffen.

Quellen und Literatur

  • Urner Wochenblatt, 1.12.2000.
  • Hartmann, Roland: Zuerst das Land und das Volk und dann die Partei. Rückblick auf die Zeit als Direktionssekretär von Regierungsrat Alberik Ziegler. Angaben zu Regierungsrat Alberik Ziegler 1. Juni 1984-31. Mai 2000, 2000 (Typoskript, Kantonsbibliothek Uri, Altdorf, UBg 5989).
  • Kälin, Urs: In der SPur. 100 Jahre Sozialdemokratische Partei des Kantons Uri, 2007, S. 91-96, 107-108.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 16.7.1935 ✝︎ 19.3.2021

Zitiervorschlag

Hans Stadler: "Ziegler, Alberik", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.10.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/033941/2021-10-25/, konsultiert am 25.05.2022.