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JosefJauch

11.10.1833 Altdorf (UR), 3.1.1904 Altdorf, katholisch, von Altdorf. Sohn des Josef, Obersten, und der Elisabeth geborene Arnold. 1862 Rosa Lauener, Tochter des Leonz, Dorfvogts. Realschule in St. Gallen, Sprachaufenthalt in Frankreich. 1853 bis um 1869 in den Papierfabriken Horw und Isleten (Gemeinde Bauen) tätig, danach Inhaber eines Wein- und Zerealiengeschäfts in Altdorf. 1873 Mitbegründer der Dynamitfabrik Nobel in Isleten. 1900 zusammen mit seinem Bruder Otto Eröffnung des Posthotels in Urigen (Gemeinde Unterschächen) an der Klausenpassstrasse. Als Landrat machte sich Josef Jauch 1874 um die Reorganisation der Staatsfinanzen verdient. 1884-1894 Regierungsrat (Säckelmeister und Statthalter), Förderer der Klausenpassstrasse, 1894 Austritt aus der Regierung wegen Schwerhörigkeit. Mitglied der konservativen Partei. Kommandant des Urner Bataillons. Vertreter des konservativen Urner Unternehmertums in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Quellen und Literatur

  • Urner Wbl., 1904, Nr. 2-3
  • H. Stadler-Planzer, Karl Emanuel Müller, 1999, v.a. 298-300
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 11.10.1833 ✝︎ 3.1.1904

Zitiervorschlag

Hans Stadler: "Jauch, Josef", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.02.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/033946/2007-02-09/, konsultiert am 24.06.2024.