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JacquesGuyonnet

20.3.1933 Genf, 18.5.2018 Genf, katholisch, von Genf. Sohn des Architekten Adolphe Guyonnet und der Renée Georgette Marie geborene Andina. Geneviève Calame, Komponistin. Guyonnet studierte in Genf Literatur an der Universität sowie Tonsatz und Dirigieren am Konservatorium. 1958-1961 nahm er an den Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt teil. 1959 gründete er das Studio de musique contemporaine in Genf und ab 1960 arbeitete er mit Pierre Boulez zusammen. 1976-1981 Präsident der International Society for Contemporary Music (ISCM). 1976 unterrichtete er Komposition für elektroakustische Musik an der Musikhochule Zürich. Sein kompositorisches Schaffen umfasst über 25 Werke und zeigt in der Frühphase den Einfluss von Pierre Boulez. In späteren Werken wandte sich Guyonnet vermehrt der grossen sinfonischen Form und Versuchen mit neuen musikalischen Verfahren (unter anderem mit dem Einbezug von Elementen der modernen Unterhaltungsmusik und der elektronischen Musik) zu. Ab 1999 veröffentlichte Guyonnet mehrere Romane.

Quellen und Literatur

  • SUISA-Stiftung für Musik et al. (Hg.): Schweizer Komponisten unserer Zeit. Biographien, Werkverzeichnisse mit Diskographie und Bibliographie, 19933 (1975), S. 166-167.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 20.3.1933 ✝︎ 18.5.2018

Zitiervorschlag

Antonio Baldassarre: "Guyonnet, Jacques", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 06.09.2022. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/034961/2022-09-06/, konsultiert am 28.01.2023.