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HeinzMarti

7.5.1934 Bern, konfessionslos, von Aarwangen. Sohn des Felix Ernst, Feinmechanikers. 1) 1957 Magdalena Indermühle, 2) 1988 Carolyn Margret Hopkins. Stud. der Bratsche und der Musiktheorie in Bern, zudem Kompositionsstudien bei Sándor Veress und Klaus Huber sowie in Darmstadt und am Centre de recherches sonores in Genf, Orchestermusiker, zuletzt im Orchester der Oper Zürich. Seine erste Schaffensperiode als Komponist war geprägt durch avantgardist. Kompositionstechniken und Klangexperimente im Grenzbereich zwischen Geräusch und Klang sowie von elektron. Musik. Später schrieb M. vermehrt spontan erfassbare Musik, z.T. auch für Laien (z.B. "Muotathaler Nachtmusik" für Schwyzerörgeli und Streichorchester). Er erhielt Kompositionsaufträge u.a. vom Festival von Montreux und der Tonhalle-Gesellschaft Zürich. 1987 Werkjahr der Stadt Zürich.

Quellen und Literatur

  • Schweizer Komponisten unserer Zeit, 31993
  • The New Grove Dictionary of Music and Musicians 15, 22001, 904
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Lebensdaten ∗︎ 7.5.1934

Zitiervorschlag

Puskás, Regula: "Marti, Heinz", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.10.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/034973/2009-10-27/, konsultiert am 24.11.2020.