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Hans WilhelmTüfel

10.2.1631 Sursee, 2.3.1695 Sursee, katholisch, von Sursee. Sohn des Caspar, Bildhauers und Altarbauers, und der Maria Willimann. 1658 Maria Elisabeth Reymann. Hans Wilhelm Tüfel übernahm 1662 die Werkstatt des Vaters. Ab 1665 gehörte er der Lukasbruderschaft Luzern an. 1667 wurde Tüfel zum Schützenfähnrich ernannt, 1683 zum Ratsherrn und Richter. Er war der meistbeschäftigte ländliche Barockmeister in der Luzerner Landschaft und schuf zahlreiche Einzelplastiken und Schnitzaltäre. Besonders originell sind die drei szenischen Figurenretabel in der Wallfahrtskirche Mariazell in Sursee (um 1660/1665).

Quellen und Literatur

  • P. Felder, Luzerner Barockplastik, 2004, 282-302 (mit Werkverz.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ≈︎ 10.2.1631 ✝︎ 2.3.1695

Zitiervorschlag

Peter Felder: "Tüfel, Hans Wilhelm", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.01.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/035085/2014-01-07/, konsultiert am 02.07.2022.