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Giovanni AntonioVanoni

26.2.1810 Aurigeno (heute Gemeinde Maggia), 29.10.1886 Aurigeno, katholisch, von Aurigeno. Sohn des Tommaso, Fuhrhalters, und der Margherita geborene Maggetti. 1837 Caterina geborene Vanoni, seine Cousine, Tochter des Giovanni Antonio, Richters. Nach einer Lehre bei einem Dekorationsmaler in Mailand hielt sich Giovanni Antonio Vanoni 1834-1837 in Rom auf. 1837 kehrte er nach Aurigeno zurück, wo er sich am Dorfleben, vor allem 1856-1861 als Gemeinderat und Gemeindepräsident, beteiligte. Als Kunst- und Dekorationsmaler arbeitete er für örtliche, manchmal gutbürgerliche Auftraggeber vor allem aus dem Maggiatal und dem Locarnese. Vanoni zählt zu den wichtigsten Tessiner Volksmalern des 19. Jahrhunderts. Seine Porträts, Votivbilder sowie religiösen und profanen Wandmalereien zeichnen sich durch ihre lebendige Farbgebung aus. Er vereinte in seinen Werken auf originelle Weise traditionelle Stilelemente aus dem 18. Jahrhundert (Werkstatt der Orelli) mit Einflüssen aus der zeitgenössischen Malerei (Antonio Ciseri).

Quellen und Literatur

  • BLSK, 1064
  • La ricerca di un'appartenenza, 1803-1870, Ausstellungskat. Lugano, 2001, 440 f. (mit Bibl.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 26.2.1810 ✝︎ 29.10.1886

Zitiervorschlag

Anita Guglielmetti: "Vanoni, Giovanni Antonio", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.01.2015, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/035086/2015-01-05/, konsultiert am 28.05.2024.