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Jean-GaspardHeilmann

um 1718 Mülhausen, 27.9.1760 Paris, protestantisch, aus Mülhausen. Sohn des Johann-Ulrich, Gerbers, und der Madeleine Dollfus. Heimlich verheiratet. Jean-Gaspard Heilmann lernte in Neuenburg Französisch und liess sich danach in Schaffhausen bei Hans Leonhard Deggeler zum Maler ausbilden. Nachdem er sich dem Schutz des Fürstbischofs von Basel unterstellt hatte, hielt er sich lange in Italien auf, wo er Gast der Académie de France in Rom war. Als Porträtist, Historienmaler und Kopist fiel er dem französischen Botschafter in Rom auf, der ihn 1742 nach Paris holte, wo er bis zu seinem Tod lebte. Heilmann machte mit dem Maler François Boucher und dem Kupferstecher Johann Georg Wille Bekanntschaft, deren Schüler er wurde. In seiner letzten Schaffensphase malte er Landschaftsbilder und studierte die Farbenchemie.

Quellen und Literatur

  • E. Meininger, Les anciens artistes-peintres et décorateurs mulhousiens, 1908
  • Nouveau dictionnaire de biographie alsacienne 16, 1990
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Lebensdaten ∗︎ um 1718 ✝︎ 27.9.1760