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RenéGilsi

31.5.1905 St. Gallen, 20.1.2002 St. Gallen, von St. Gallen und Bürglen (TG). Sohn des Fritz (->) und der Emmy geb. Brunnschweiler. 1947 Gertrud Helena Hürlimann. G. absolvierte nach dem Gymnasium eine Lehre als Flachmaler, ging 1925 nach Paris, 1928 nach Wien und liess sich danach in Zürich als selbstständiger Grafiker und Karikaturist nieder. Seine Vorbilder waren die Zeichner des "Simplicissimus", v.a. Olaf Gulbransson. G., der sich nie als Witzezeichner verstand, schuf sozialkritische und politisch engagierte Karikaturen, die u.a. im "Nebelspalter", im "Öffentl. Dienst" (VPOD) und im "Schweizer Spiegel" erschienen. 1962 kehrte er nach St.Gallen zurück. In den frühen 1970er Jahren wandte sich G. wieder der Malerei zu, die ihm bis zu seinem Tod Berufung war.

Quellen und Literatur

  • Onkel Ferdinand und die Pädagogik, 1950
  • Manchmal stimmt's, 1964
  • Kommentare zum Lauf der Welt und überhaupt, 1981
  • KBSG, künstler. Nachlass
  • I. Studer-Geisser et al., René G., Zeichner und Maler, 1990
  • St. Galler Tbl., 22.1.2002
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Lebensdaten ∗︎ 31.5.1905 ✝︎ 20.1.2002