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MartinRosenberg

29.3.1908 Bünzen, 1.1.1976 Bern, kath., von Beinwil (Freiamt). Sohn des Xaver, Landwirts und Wirts zum Rössli in Bünzen, und der Anna geb. Ammann. 1938 Lydia Fischer. 1924-28 Gymnasium und Lyzeum Einsiedeln, 1929-33 Rechtsstud. in Freiburg, Paris und Löwen, 1934 Dr. iur. 1935-72 Bundeshausjournalist und ab 1944 Bundesstadtredaktor der Zeitung "Vaterland". 1932-33 Präs. des Schweiz. Studentenvereins, 1937-44 Redaktor deren Zeitschrift "Civitas". 1941-68 Generalsekr. der Schweiz. Konservativen Volkspartei (der späteren Konservativ-Christlichsozialen Volkspartei der Schweiz, heute CVP). 1965-68 Mitgründer und Vizepräs. der Europ. Union Christl. Demokraten. R. vertrat auf nationaler wie internat. Ebene eine Politik der Verständigung und des Kompromisses. Auf ihn wird die Entwicklung der Zauberformel zurückgeführt. Als geschickter Taktiker verhalf er ihr bei den Bundesratswahlen 1959 zum Durchbruch.

Quellen und Literatur

  • BAR, Nachlass
  • Im Spannungsfeld der Politik, 1968
  • NZZ, 5.1.1976
  • Zuger Nachrichten, 6.2.1976
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