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Johann Ulrich vonSalisSeewis

24.5.1777 Seewis im Prättigau, 15.1.1817 Chur, ref., von Malans. Sohn des Johann Ulrich (->). Bruder des Johann Gaudenz (->). Schwager von Daniel (->), Karl Ulysses (->) und Vincenz (->). Ledig. 1786-97 humanist., naturwissenschaftl., kameralist. und künstler. Ausbildung in Lausanne, Strassburg, Stuttgart und Marburg. Ab Juni 1799 litt S. unter einer fortschreitenden Lähmung der Beine, aber ein Netz von Freunden und Zuträgern (u.a. Hans Conrad Escher von der Linth) ermöglichte ihm vielfältige naturkundl., hist. und philolog. Arbeiten über Graubünden (z.B. über die rätorom. Sprache). Für das "Schweiz. Idiotikon" von Franz Josef Stalder verfasste er ein Wörterbuch der Davoser Mundart. 1804-12 wirkte er als (Mit-)Redaktor des "Neuen Sammlers" und ab 1811 als Präs. der Ökonom. Gesellschaft von Graubünden. Er arbeitete an der Edition des Nachlasses von Johannes von Müller mit.

Quellen und Literatur

  • Ges. Schr., hg. von C. von Mohr, 2 Bde., 1858-61
  • G. von Salis-Seewis, Ein bündner. Geschichtsforscher vor hundert Jahren, 1926, (mit Werkverz.)
  • A. von Sprecher, Stammbaum der Fam. von S., 1941, Taf. 10/26
  • Bedeutende Bündner aus fünf Jahrhunderten 1, 1970, 444-452
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Lebensdaten ∗︎ 24.5.1777 ✝︎ 15.1.1817